Auslandspraktikum (Institutionspraktikum) in Wales

Die drei Studierenden der F1A, Patrizia Adler, Lukas Ledermann und Laura Hummel absolvierten das dreiwöchiges Institutionspraktikum in Wales, welches am 29.04. begann. Trotz der anfänglichen Probleme, die einen 300 km Umweg mit sich brachten, da der Name „Newport“ in dieser Gegend doppelt vergeben ist, kamen die Studierenden einen Tag später als geplant, aber voller Motivation an ihrem Zielort „Newport Wales“ an. Die Studierenden der Fachakademie für Sozialpädagogik wohnten in ihrer Zeit des Institutionspraktikums in einem Studentenwohnheim. In diesem schlossen sie sofort Freundschaft mit spanischen Jugendlichen, mit denen sie oft ihre Freizeit verbrachten.

Während der Praktikumszeit lernten sie zwei Einrichtungen kennen. Die erste Einrichtung, in der sie hospitierten, war die private Kindertagesstätte „Lulabayz“. Diese beinhaltet drei Gruppen: zwei Krippengruppen, welche Babys/Kleinkinder im Alter von sechs Wochen bis drei Jahren besuchen und außerdem gibt es eine Vorschule, die Kinder im Alter von drei bis fünf Jahren besuchen.
Die Studierenden wechselten sich mit der Betreuung der Kinder in den verschiedenen Gruppen ab.

Die zweite Einrichtung war die „Faioak nursery“, welche eine staatliche Einrichtung ist, wo die Kinder entweder nachmittags oder vormittags besuchen, da der Staat nur zwei Stunden Betreuung bezahlt.
Auf zwei Räumen ist dort eine Kindergartengruppe mit Kindern im Alter von drei bis fünf Jahren untergebracht. Die Kinder werden in Wales schon mit fünf Jahren eingeschult.Die Heranwachsenden werden schon dort wie in der Schule unterrichtet. Zum Beispiel lernen sie dort die Sprache Walisisch. Die Arbeitskleidung dort sieht vor, dass Stoffhosen und keine Turnschuhe sondern Halbschuhe getragen werden.

Ihre Freizeit gestalteten die drei Auslandspraktikanten oft zusammen mit den gleichaltrigen Spaniern. Durch Besuche in verschiedenen Pubs, Sightseeing in Wales z. B. Cardiff Castle, Swansea oder der Transporterbridge, wurde es ihnen nie langweilig und sie hatten eine erlebnisreiche Zeit und so viel Spaß, dass sie  ihre Aufenthaltsdauer um ein paar Tage verlängerten.

Die Lernerfahrungen der Studierenden waren sehr vielseitig:
 „Wir haben gelernt, ziemlich spontan zu sein, da es wenig Strukturen gibt. Zudem haben wir deutlich unsere Englischkenntnisse verbessert und haben gelernt selbständiger zu sein, bezüglich verschiedener Problembewältigungen. (Verlust des Ausweises)“

Auch erhielten sie Einblicke, in die Ausbildung zum / zur Erzieher/in in England. Dort besteht sie aus einem Studium, welches in verschiedene Level unterteilt ist, diese beinhalten verschiedene Qualifikationen. Die Erzieher/innen übernehmen dann in den Einrichtungen ihrem Level entsprechende Aufgaben.