
Das Projekt IMPAECT (Intercultural Educations by Means of Partners working with ECVET Transfer) reagiert auf den europäischen Bedarf, den Kopenhagenprozess zu fördern, die Qualität der Kindertagesbetreuung zu verbessern und interkulturelle Kompetenz bei Ausbildern und Auszubildenden zu erhöhen. Es dient der Implementierung der ECVET-Prinzipien in der beruflichen Aus- und Weiterbildung, um Anerkennung der Ausbildung in Europa für das Feld der Fachkräfte für Kitas zu erzielen und Mobilität zu erhöhen. Vorrangiges Ziel ist, die Ergebnisse der Projekte ‘FINECVET’ und ‘EVOC’ für die berufliche Ausbildung zur Fachkraft für Kitas in das Netzwerk zu transferieren und weiter zu entwickeln. Das sind eine Ausbildungseinheit für Fachkräfte für Kindertageseinrichtungen (Kitas) nach den ECVET Prinzipien und eine Weiterbildungseinheit für Ausbilder. Es soll der thematische Inhalt aus EVOC entsprechend der europäischen Priorität zu interkultureller Bildung aufgegriffen und optimiert werden. So soll das Ziel verfolgt werden, auf der politischen, institutionellen und individuellen Ebene nachhaltig den Paradigmenwechsel zur outcome Orientierung und Anerkennung mittels Praxislösungen zu fördern.
Das Projektkonsortium besteht aus 15 Partnern in 5 Ländern (DE, FI, NL, SE, TR) und spannt ein Netzwerk vom Norden in den Süden Europas. Partner sind Berufsfachschulen, Fachakademien für Sozialpädagogik, Colleges und 1 Schulverbund, Träger von Kitas und Ausbildungskitas sowie Institutionen beruflicher Bildung im Tertiärbereich. Die Hochschule München wird international und national die Koordination des Netzes übernehmen. Die Universität Jyväskyla (Stichwort: Pisa Research) ergänzt das Konsortium als externer wissenschaftlicher Begleiter. Zurzeit einziger Repräsentant des ministeriellen Bereichs ist das ISB in Bayern. Auf Grund der Partner ist aber zu erwarten, dass der Bereich durch die Beiräte ausgebaut wird.
Ergebnisse werden sein: ein Handbuch, ein Nord-Süd-Netzwerk zur Ausbildung für Fachkräfte für Kitas, eine Lerneinheit nach ECVET als Teil der beruflichen Ausbildung, eine Weiterbildungseinheit für die Ausbilder, die Erhöhung der Mobilität von Auszubildenden und Ausbildern, die Evaluationsergebnisse, die Verbreitung der Ergebnisse, die Anerkennung der Lernergebnisse durch Europass und formalen Anerkennung der Aus- und Weiterbildung durch Institutionen und Politik. Die WIRKUNG liegt auf EU-Ebene in der Verbreitung des Kopenhagenprozesses und der ECVET Prinzipien im Sektor der beruflichen Ausbildung zur Fachkraft für Kindertageseinrichtungen. Auf EU- wie nationaler Ebene ist Mobilität der Ausbilder gefördert und sie sind weitergebildet für ECVET. Auf regionaler Ebene sind sie Leuchttürme, die ECVET Prinzipien zu verbreiten und in der Ausbildung anzuwenden. Da Ministerien und relevante Stakeholder eingebunden wurden, sind regional und national Wege der Anerkennung gefunden.
Mitarbeiterinnen der Fachakademie Kempten nahmen bereits vom 31.10. bis 6.11.2010 an einer Fortbildung in Helsinki teil. Die nächste Gruppe startet am 27.2.2011 für eine Woche nach Venlo, Niederlande. Der Austausch von Studierenden im Frühjahr 2012 geplant. Hier werden dann die Lehreinheiten durchgeführt, evaluiert und gegenseitig anerkannt.
Laufzeit 1. Oktober 2010 - 31. September 2012
Förderung Das Projekt wird im Rahmen des EU-Programms 'Lebenslanges Lernen - Leonardo da Vinci' als Innovationstransferprojekt durch die Nationale Agentur beim Bundesinstitut für Berufsbildung gefördert.
Der Projektverbund
15 Standorte, die in diese Studie einbezogen werden, sind:
Die zentrale Projektleitung und -koordination liegt bei der Hochschule für angewandte Wissenschaften - FH München
