Praxis- und Methodenlehre

Durch die Beobachtung der pädagogischen Arbeit in den Einrichtungen gewinnen die Erzieherpraktikantinnen Einblick in die verschiedenen Möglichkeiten beruflichen Handelns. Durch Selbstbeobachtung lernen sie ihre Fähigkeiten und Grenzen hinsichtlich der eigenen beruflichen Eignung und ihres erzieherischen Handelns einzuschätzen. Die Erzieherpraktikantinnen begreifen die Bedeutung strukturierten erzieherischen Handelns. Sie wissen, dass Planung die Grundlage für situationsangemessenes Handeln ist. Sie können ihre Planung auf unterschiedliche pädagogische Konzepte unter Berücksichtigung der Zielgruppen, des Teams und der Eltern abstimmen. Sie sind in der Lage, auf Gesprächspartner aus unterschiedlichen Kulturen und mit unterschiedlichem Hintergrund unvoreingenommen und selbstbewusst zuzugehen. Sie erkennen ihre Stellung im Team ebenso wie die Rahmenbedingungen. Sie verstehen die pädagogische Konzeption der Einrichtung und wissen um ihre Pflichten und Handlungsspielräume. Als Teammitglied erfahren sie Grenzsetzungen, Kritik und Konflikte entwickeln die Fähigkeit, sich damit konstruktiv und professionell auseinander zu setzen. Auf diese Weise erwerben sie Kenntnisse über die Zusammenarbeit und entwickeln die Grundlagen für ihr berufliches Rollenverhalten.

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